Juli 5

Was sind Workshops? Wofür eignen sie sich?

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Im heutigen Beitrag soll es darum gehen, was ein Workshop ist und wann man einen Workshop eigentlich macht?

Fangen wir damit an, was eigentlich ein Workshops ist.

Der Begriff „Workshop“ ist aus dem Englischen entliehen. Dort steht er eigentlich für eine Werkstatt, in der Dinge wie beispielsweise Autos repariert werden. Bei uns werden Workshops als Veranstaltungsformate verstanden. Es sind in der Regel Veranstaltungen damit gemeint, in der

  • eine kleine Gruppe ein Team
  • in begrenzter Zeit
  • intensiv an einem Thema arbeitet.

Workshops sind anders als Meetings bzw. Besprechungen, Konferenzen oder Trainings und Seminare Arbeitstermine. Es geht im Workshop weniger darum Informationen auszutauschen oder schnelle Entscheidungen zu treffen. Auch geht es auch nicht primär darum, etwas zu lernen – wie in einem Training. Vielmehr geht es darum, dass eine Gruppe von Menschen oder ein Team etwas in einer begrenzten Zeit erarbeitet. In Workshops soll etwas Neues geschaffen, Erfahrungen ausgetauscht oder ein Problem gelöst werden.

Daher sind Workshops auch aktive Termine. In der Regel sind alle Teilnehmer eines Workshops dazu angehalten mitzuarbeiten. Passivität ist nicht gewünscht.

Du fragst Dich wofür sich Workshops als Veranstaltungsformat eignen?

An einigen Beispielen möchte ich Dir verdeutlichen, wofür sich Workshops eignen.

Kreativitäts-Workshops

  • In Kreativitäts-Workshops geht es darum, Ideen für die Lösung eines Problems zu sammeln – seien nun neue Produkte zu entwickeln oder Ideen für ein fachliches Problem zu finden.
  • Am besten gelingen Kreatitivtätsworkshops mit einer bunten bzw. heterogenen Gruppe von Teilnehmern, die gemeinsam an einer Idee arbeiten.
  • Workshop mit dem Fokus Kreativität orientieren sich meist an Methoden des Design-Thinkings oder anderen kreativen Lösungsfindungsformaten.
  • Eine Form können sogenannte Strategie-Workshops sein – ähnlich wie bei Kreativitätsworkshops geht es bei Strategieworkshops darum etwas Neues zu schaffen. Das Neue ist nur sehr groß gehalten und soll in Form eines Leitbilds oder einer Strategie festgehalten werden.

Konzeptions-Workshops

  • Gerade zu Beginn von Projekten eignen sich Workshops gut, um anstehende Aufgaben zur Umsetzung eines Themas zu definieren, zu sammeln, auszugestalten, zu strukturieren und an Verantwortliche zu verteilen.
  • Hier gibt es spannende Methoden, wie beispielsweise „pre mortem“ um möglichst vollständig an alle anstehenden To-Dos zu denken. Nur am Rande: Bei pre mortem geht es darum, das Projekt bzw. das Thema aus der Perspektive des Scheiterns zu betrachten und dann zu überlegen, was man alles tun muss, damit das genau nicht passiert.
  • In Konzeptions-Workshop werden als Ideen weiterentwickelt und weiter konkretisiert. Im Ergebnis gibt es ein Konzept, einen Umsetzungsfahrplan oder eine konkrete Beschreibung, was weiter zu definieren oder zu erledigen ist.

Workshops zur Entscheidungsfindung

  • Sind zum Beispiel in einem Kreativitätsworkshop verschiedene Produktideen entwickelt worden, kann darauf ein Entscheidungsworkshop aufgebaut werden.
  • Im Entscheidungsworkshop geht es darum, verschiedene Kriterien zu entwickeln, anhand derer die Produktideen geprüft und die Anzahl an Ideen sukzessiv verringert wird.
  • Im Workshop wird die Entscheidung sozusagen gemeinsam erarbeitet und im Idealfall auch getroffen.

Workshops zur Konfliktlösung

  • Workshops eignen sich auch für schwierige Themen. Hier ist es jedoch besonders wichtig die richtigen Teilnehmer sowie die richtige Methode auszuwählen, um das Problem bzw. den Konflikt auch zu lösen und nicht noch zusätzlich zu verschärfen.
  • Bei Workshops zur Lösung von Konflikten kann man sich gut an Methoden der Mediation orientieren, bei der es um darum geht eine für alle Parteien tragbare Lösung des Konflikts zu wenden.

Du siehst anhand der Beispiele, dass das Anwendungsgebiet für Workshops sehr groß ist. Da es sich bei Workshops um Arbeitstermine handelt, benötigen sie anders als beispielsweise eine Besprechung viel Vorbereitung und erzeugen auch Nachbereitungsaufwand beim Verantwortlichen bzw. dem Moderator. Was dafür alles zu tun ist, kannst Du in einem anderen Beitrag von mir erfahren.

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Grundlagen, Verwendung, Workshop


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